Datenhaltung On-Premise
Vektordatenbank, Dokumentenspeicher und Workflows laufen On-Premise auf Servern in Ihrer Kanzlei. Die Kontrolle darüber liegt bei Ihnen.
DSGVO & Datensicherheit
Verschwiegenheitspflicht und Datenschutz stehen bei uns am Anfang jeder Planung. Auf dieser Seite erklären wir, wie wir das technisch umsetzen.
Die berechtigte Sorge
Wer Mandantendaten in ein öffentliches KI-Tool eingibt, gibt sie in der Regel an einen Anbieter außerhalb der EU weiter. Damit sind die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht (§ 9 RAO) und die DSGVO berührt. Das Risiko ist real, und es ist ein Grund, warum Kanzleien bei KI zurückhaltend sind. Solange die Architektur nicht stimmt, ist diese Zurückhaltung auch berechtigt.
Unser Architekturprinzip
Vektordatenbank, Dokumentenspeicher und Workflows laufen On-Premise auf Servern in Ihrer Kanzlei. Die Kontrolle darüber liegt bei Ihnen.
Wir binden KI-Modelle gezielt ein. Das Modell bekommt nur, was die Aufgabe erfordert, gekürzt und so weit wie möglich pseudonymisiert. Welches Modell das ist, legen wir je Projekt mit Ihnen fest. Wenn Sie möchten, beschränken wir uns auf Modelle mit EU-Verarbeitung oder lokal betriebene Modelle.
Auftragsverarbeitungsverträge und technisch-organisatorische Maßnahmen liegen schriftlich vor, sodass Sie alles nachlesen können.
Der Datenfluss
Das Schema zeigt, welche Daten auf Ihrem Server in der Kanzlei bleiben und was in reduzierter Form an ein Sprachmodell geht. Zurück kommt nur der Antworttext.
Zur Orientierung
Ein „100 % garantiert“ bekommen Sie von uns nicht. Wir legen Ihnen eine nachvollziehbare Architektur vor, dazu dokumentierte Datenflüsse, Auftragsverarbeitungsverträge und technisch-organisatorische Maßnahmen. Damit können Sie selbst beurteilen, ob das Ihren Anforderungen genügt.
Das ist keine Rechtsberatung. Wir beschreiben die Umsetzung aus technischer Sicht. Die datenschutz- und berufsrechtliche Bewertung für Ihre Kanzlei nehmen Sie selbst oder Ihre Datenschutzbeauftragten vor.
Häufige Fragen
Die öffentliche Standardnutzung ist für Mandantendaten in der Regel problematisch. Die Daten gehen an einen Anbieter außerhalb der EU, und die Verschwiegenheitspflicht ist berührt. Es kommt darauf an, wie das System aufgebaut ist und auf welcher Vertragsgrundlage es läuft. Hier setzen wir mit On-Premise-Betrieb und einer datensparsamen Anbindung an.
Ihre Wissensbasis, Ihre Dokumente und die Workflows laufen auf einem Server in Ihrer Kanzlei und nicht in der Cloud eines KI-Anbieters. Die Hoheit über die Daten behalten Sie.
In Ihrer Kanzlei, auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Wie das im Detail aussieht, legen wir gemeinsam fest und schreiben es in den Auftragsverarbeitungsvertrag.
Ja. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Beschreibung der technisch-organisatorischen Maßnahmen bekommen Sie von Anfang an. Danach fragen müssen Sie nicht.
Zum Weiterlesen
Wir gehen die Architektur gemeinsam mit Ihnen durch und halten uns dabei an Ihre konkreten Anforderungen.