Dokumentenautomatisierung

Vom Posteingang zum fertigen Schriftstück — automatisch.

Eingehende Dokumente erfassen, relevante Daten auslesen und geprüfte Vorlagen befüllen. Das Ergebnis: ein fertiger Entwurf zur Freigabe — die Kontrolle bleibt bei Ihnen.

In Kürze
  • Dokumentenautomatisierung erfasst eingehende Dokumente (auch Scans per OCR-Texterkennung), extrahiert die relevanten Daten und befüllt geprüfte Word- oder PDF-Vorlagen.
  • Aus rund einer Dreiviertelstunde Handarbeit pro Standardvorgang werden wenige Minuten bis zum fertigen Entwurf.
  • Geeignet für Vorgänge mit hoher Stückzahl und klarer Struktur — Standardschriftsätze, Formulare, Massenverfahren. Komplexe Einzelfälle bleiben Handarbeit.
  • Die Freigabe bleibt immer beim Menschen: Kein Schriftstück verlässt die Kanzlei ohne Prüfung.

Das Problem

Standardvorgänge binden qualifizierte Zeit.

Wiederkehrende Anspruchsschreiben, Massenverfahren, Formularschriftsätze: Vorgänge mit klarer Struktur, die dennoch von Hand erfasst, übertragen und formatiert werden. Diese Arbeit ist notwendig, aber sie muss nicht von qualifizierten Kräften erledigt werden.

Die Pipeline

Fünf Schritte, ein durchgängiger Weg.

01

Eingang

Das Dokument kommt an — als E-Mail, Scan oder Upload.

02

Texterkennung

Auch eingescannte Seiten werden zuverlässig lesbar gemacht (OCR).

03

Extraktion

Die KI erkennt die relevanten Daten — Namen, Beträge, Fristen, Bezüge.

04

Vorlage befüllen

Ihre geprüfte Word- oder PDF-Vorlage wird sauber ausgefüllt.

05 · Freigabe

Der Mensch entscheidet

Das fertige Dokument wird Ihnen zur Prüfung und Freigabe vorgelegt.

Der Freigabe-Schritt bleibt immer beim Menschen. Kein Schriftstück verlässt die Kanzlei ohne Ihre Kontrolle — die Automatisierung liefert den Entwurf, die Verantwortung bleibt bei Ihnen.

Ein Beispiel

Minuten statt Stunden.

Eingehende Belege werden automatisch ausgelesen, die entscheidenden Angaben extrahiert und in ein vorbereitetes Anspruchsschreiben übertragen. Was zuvor pro Vorgang eine dreiviertel Stunde Handarbeit war, liegt in wenigen Minuten als geprüfter PDF-Entwurf vor — und wartet nur noch auf Ihre Freigabe.

Ehrlich eingeordnet

Wofür sich Automatisierung eignet — und wofür nicht.

Gut geeignet
  • Hohe Stückzahl gleichartiger Vorgänge
  • Klare, wiederkehrende Struktur
  • Standardschriftsätze und Formulare
  • Massenverfahren mit festem Muster
Weniger geeignet
  • Komplexe rechtliche Einzelfälle
  • Individuelle Argumentation und Strategie
  • Vorgänge ohne wiederkehrendes Muster
  • Alles, was echte juristische Würdigung braucht

Häufige Fragen

Fragen zur Dokumentenautomatisierung

Erkennt das System auch eingescannte Dokumente?

Ja. Über Texterkennung (OCR) werden auch Scans und fotografierte Seiten lesbar gemacht, bevor die relevanten Daten extrahiert werden. Die Qualität der Vorlage bestimmt dabei die Zuverlässigkeit.

Werden Dokumente automatisch verschickt?

Nein. Das System erzeugt einen Entwurf und legt ihn zur Freigabe vor. Ob und wann etwas hinausgeht, entscheiden immer Sie.

Für welche Schriftstücke eignet sich das?

Für Vorgänge mit hoher Stückzahl und klarer, wiederkehrender Struktur — etwa Standardschriftsätze, Formulare oder Massenverfahren. Komplexe Einzelfälle bleiben Handarbeit.

Was passiert, wenn ein Fall vom Muster abweicht?

Erkennt das System Unsicherheiten oder fehlende Angaben, kennzeichnet es diese, statt zu raten. Sie sehen genau, was geprüft werden muss, bevor Sie freigeben.

Mehr zu Datenhaltung und Sicherheit: DSGVO & Sicherheit → — häufig kombiniert mit der E-Mail- & Posteingang-Automatisierung, die eingehende Dokumente direkt zuliefert.

Welche Schriftstücke schreiben Sie immer wieder?

Nennen Sie uns einen wiederkehrenden Vorgang — wir zeigen im Erstgespräch, wie die Pipeline dafür aussieht.